Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Bild Stalag VII A Moosburg und andere Kriegsgefangenenlager
Bild Stalag VII A Moosburg and other POW camps
Bild Stalag VII A Moosburg et autres camps de prisonniers de guerre

Moderator: Jordi

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Die ukrainischen Truppenteile in Radstadt.

Beitragvon Zimmer » 16.09.2008, 19:49

In dem Buch von Rolf Michaelis, Ukrainer in der Waffen SS, Die 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (ukr. Nr.1) kommt auf Seite 107 ein Zeitzeuge zu Wort, welcher die Anwesenheit großer Teile der ukrainischen Division im Raum Radstadt-Flachau nördlich des Tauernpasses bestätigt.
Er gehörte zum deutschen Personal im Stab des Waffen-Grenadier-Regiments der SS 29 und in seinen Erinerungen bfanden sie sich in englischer Gefangenschaft. Hierin muß er sich aber irren, denn Radstadt nördlich der Tauern, gehörte zum amerikanischen Sektor und somit befanden sie sich in amerikanischer Gefangenschaft. Auch seine Aussage, die Masse der Division befand sich im Raum Radstadt-Flachau ist offenbar typisch für Augenzeugen, welche die Truppenteile der Division entweder auf der Südseite des Tauernpasses bei Tamsweg oder auf der Nordseite bei Radstadt sahen. Jeder glaubte die Masse gesehen zu haben, denn am 10.Mai 1945 wurde die Division durch die Sperrung des Tauernpasses in fast zwei gleiche Hälften getrennt. Von 20.000 Ukrainern befanden sich schließich etwa 10.500 nördlich des Tauernpasses bei Radstadt und etwa 9.500 südlich des Passes bei Tamsweg.
Nach Aussagen eines Adjutanten von Hermann Göring hatte die SS den Pass auf Befehl der Amerikaner gesperrt. Vielleicht sahen sich die Amerikaner von der großen Zahl Kriegsgefangener, welche den Pass Richtung Norden überschritten logistisch Überfordert und dachten, dass auch die Briten ihren Teil an Kriegsgefangen südlich des Passes übernehmen sollten.
Der Zeitzeuge berichtet weiter, dass im Sommer 1945 von den Amerikanern der Befehl kam alle Ukrainer zu entlassen und das deutsche Personal schrieb in Tag und Nachtschichten Entlassungsscheine für die Ukrainer. Anhand dieser Aussage kann man nachvollziehen, dass es sich um viele Tausend Ukrainer gehandelt hatte, welche vorzeitig und großzügig entlassen wurden. Dem deutschen Personal wurde erklärt, die Ukrainer würden in den Raum München entlassen. Die Entlassung der Ukrainer war merkwürdig, da das deutsche Personal bis 1947 oder 1948 in Gefangenschaft blieb und auch die Ukrainer in Rimini erst 1947 nach England überführt wurden, welches heute noch heftig diskutiert wird.
Was veranlaßte die Amerikaner im Sommer 1945 die etwa 10.500 Ukrainer im Raum Radstadt zu entlassen?
Sicherlich waren ihnen die Ukrainer nicht plötzlich an das Herz gewachsen, der amerikanische Grußmut mußte einen anderen Hintergrund gehabt haben. Auch die Aussage, dass die Ukrainer in den Raum München entlassen wurden brauchen wir nicht weiter zu beachten, denn ihr wirkliches Ziel lag sicherlich ganz woanders.
Alle Informationen über den Verbleib der Ukrainer waren vermutlich nur Ablenkungs-und Täuschungsmanöver um den Sowjets den tatsächlichen Aufenthalt und die Identität der Ukrainer zu verschleiern, denn auf der Konferenz von Yalta forderte Stalin mit Nachdruck die Herausgabe der ukrainischen Division. Daher verbreitete man bewußt die Meldung, die Masse der ukrainischen Division befände sich in Rimini, da man glaubte die Sowjets hätten im allgemeinen Rückzugschaos der deutschen Streitkräften den Übergang großer Teile der ukrainischen Division über den Tauernpass Richtung Radstadt nicht mitbekommen. Diese Falschinformation erfolgte zum Schutz der Ukrainer und der "Operation Gladio".

Nach dem Ende des Krieges gab es zwei merkwürdige bevorzugte Massenentlassungen ehemaliger Feinde aus alliierten Kriegsgefangenenlagern, welche vermutlich miteinander zu tun hatten.
Zum einen waren es die ukrainischen Waffen SS Soldaten aus dem Raum Radstadt im Sommer 1945 und die andere war die großzügige Entlassung französischer Angehöriger der Wehrmacht und Waffen SS, die Malgres-Nous, aus sowjetischen Lager im Spätsommer/Herbst 1945.
Auch Josef Stalin ließ diese Franzosen sicherlich nicht ziehen, da sie ihm lieb und teuer geworden waren.
Beide Seiten bezweckten oder belohnten Etwas mit den großzügigen Entlassungen.

Die amerikanische Seite betrachteten im aufkommenden Kalten Krieg die Ukrainer der Waffen SS als verlässliche Kämpfer gegen den Kommunismus. Die britisch-amerikanische Seite begann seit Kriegsende mit dem Aufbau einer geheimen antikommunistischen Armee mit dem Decknamen "Operation Gladio". Diese "stay behind forces" sollten in einem Konflikt mit der Sowjetunion hinter deren Linien operieren.
Die Existens dieser Gladioarmeen war hoch geheim und wird heute noch geleugnet, aber die Sowjets wußten vermutlich genau bescheid darüber.

Die Amerikaner dachten wohl im Sommer 1945, dass die Ukrainer in Radstadt vor den Sowjets verborgen waren und sie betrachteten sie offenbar sehr geeignet für die Aufstellung einer ukrainischen Freiwilligenarmee im Rahmen der Operation Gladio.

Jedoch hatten die Sowjets ihre Spitzel und sie ließen sich nicht täuschen.

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Die ukrainischen Truppenteile aus dem Raum Radstadt.

Beitragvon Zimmer » 24.09.2008, 09:54

Nach der Information von Roman Smolorz befanden sich die Angehörigen der ukrainischen Division schließlich im Displaced Person Camp Regensburg.
www.smolorzr.de/DisplacedPersons.htm

Das Camp befand sich in der Ganghofersiedlung, welche früher Hermann-Göring-Siedlung hieß. Es war durch einen Zaun gesichert und Fremden wurde jeder Zutritt verweigert.
Die Ukrainer im Lager waren zum großen Teil Angehörige ehemaliger ukrainischer Waffen SS Einheiten, insbesondere der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (ukr. Nr.1).
Durch politische Aktivitäten im Lager ist der ehemalige Zugführer eines Waffen-Grenadier-Regiments der ukrainischen Division, Miroslav Bihus bekannt geworden. Auch andere nationalukrainische Politiker, stramme Antikommunisten, befanden sich im Lager.
Aus diesem Potential von zuverlässigen Antikommunisten ließ General Geoge S. Patton geheim neue Einheiten aufstellen, denn er plante mit Hilfe von deutschen und ausländischen ehemaligen Waffen SS Soldaten die Sowjetarmee wieder nach Osten zu treiben.
In einem Wald bei Regensburg und anderen geheimen Plätzen in Deutschland trainierte Wolodymyr Kossak, eine Schlüsselfigur des OUN Secret Service und ehemaliger Offizier der galizischen SS Division, Soldaten für ihren zukünftigen Einsatz an der Seite der US-Armee.

Im DP camp Regensburg befanden sich außer Ukrainer auch Weissrussen die der Auslieferung an Stalin entgangen waren. Auch aus ihnen wurden antikommunistische Einheiten formiert und Frankreich bot General Patton an, solche Einheiten auch in der französischen Zone stationieren zu können. Manchen eigeweihten Amerikanern bereitete dies Unbehagen und ein amerikanischer Offizier erschien im Camp Regensburg und machte die Andeutung, sie sollten sich besser von den Franzosen fernhalten.
www.geocities.com/dudar2000/Bcc.htm?200823

Die Lager für Ukrainer :

Bayreuth
Dillingen
Mittenwald
Neu-Ulm
Regensburg
Rimini / Italien
Ulm / Donau

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Operation Unthinkable

Beitragvon Zimmer » 30.09.2008, 09:15

Auch Winston Churchill ließ einen Plan ausarbeiten nachdem anglo-amerikanische Truppen die Sowjetunion angreifen sollten.
Dieser Plan bekam das Codewort "Operation Unthinkable" und der Angriff sollte am 1. Juli 1945 erfolgen.
Dazu stellte man 47 amerikanisch-britische Divisionen bereit.
Hinzu kamen nach der Planung 10 polnische und 10 deutsche Divisionen.
Die 10 deutschen Divisionen bestanden auch aus Angehörigen ehemaliger Verbündeter der Deutschen und Freiwilligen in den deutschen Streitkräften.
Es sollten somit 100.000 Kriegsgefangene der ehemaligen deutschen Streitkräfte wieder bewaffnet werden um auf der Seite der Westalliierten zu kämpfen.
Jedoch stellte man den Plan eines Präventivschlages gegen die Sowjetunion und die Befreiung Osteuropas aus der bolschewistischen Herrschaft ein, da die Sowjetarmee in Europa den Angreifern weit überlegen gewesen wäre.
Nun beschränkten sich die Westmächte auf die Defensive und stellten Divisonen auf um einen Angriff von Stalin abwehren zu können.

Der britische Plan soll seine Ursprünge bereits im Jahr 1943 gehabt haben. Wenn dem tatsächlich so war, dann ist es mir völlig unverständlich, warum die Westalliierten die Attentäter des 20. Juli 1944 nicht unterstütz hatten und weiter die bedingungslose Kapitulation forderten.
Ein Seperatfrieden im Westen und das Halten der Ostfront, eventuell mit Hilfe der Westalliierten, wäre doch der bequeme Weg gewesen Stalin fern zu halten.
Die Sowjets wären erst gar nicht bis Mitteleuropa vorgedrungen und ein Plan zur Rückeroberung von Mittel und Osteuropa wäre überhaupt nicht nötig gewesen.
Auch die immensen Opfer auf westalliierter und deutscher Seite durch Bombenkrieg und Schlachten wie bei Arnheim,in den Ardennen, im Hürtgenwald oder sonstwo an der Westfront wären uns erspart geblieben.

Aber die Westalliierten verlangten auch ohne Hitler an der Macht die bedingungslose Kapitulation, obwohl sie den kommenden mächtigen Feind, die Sowjetunion, schon vor sich sahen.

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Operation Unthinkable

Beitragvon Jordi » 01.10.2008, 07:55

Das Thema "Operation Unthinkable" war mir völlig unbekannt, deshalb hier noch ein paar Links mit weiteren Informationen und Quellenangaben. Die erste Seite beschreibt ein ähnliches Vorhaben von General Patton:

- http://www.merkur-online.de/mm_alt/regi ... 779,574956
- http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable
- http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable
- http://www.history.neu.edu/PRO2/
- http://american_almanac.tripod.com/church.htm
- http://blog.nationalsecurity.org/2008/0 ... unthi.html
Werner Schwarz (Moosburg Online)

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Die Massenentlassung der "Malgre-nous" 1945

Beitragvon Zimmer » 11.10.2008, 09:24

"Malgre-nous", so nennen sich die ehemaligen zwangsrektrutierten französischen Angehörige der Deutschen Wehrmacht und Waffen SS. Sie gerieten ebenfalls zu zehntausenden während des Russlandfeldzuges in sowjetische Kriegsgefangenschaft.
Insgesamt befanden sich etwa 130.000 Elsaß-Lothringer in den deutschen Streitkräften und 40.000 von ihnen sind gefallen oder vermißt. 90.000 kamen wieder zurück in die Heimat, obwohl sie zunächst ebenfalls unter den schlimmen Bedingungen der Sowjetlager leben mußten und sogar dort als Verräter galten.
Das größte Kriegsgefangenlager für französischsprechende Gefangene in der Sowjetunion war das Lager 188 Tambov.

Im Sommer 1944, als die Schlacht zur Befreiung Frankreichs tobte, die Schlacht welche Stalin von den Westalliierten vehement gefordert hatte, baten die Westalliierten Stalin die französischen Gefangenen in seinem Gewahrsam zu entlassen damit sie in Frankreich auf ihrere Seite gegen Deutschland kämpfen konnten.
Nach langem Drängen ließ Stalin im Juli 1944 1.500 Malgre-nous gehen, welche über Arabien und Nordafrika Frankreich erreichten und sich dort den alliierten Truppen anschlossen.
Die Masse der französischen Gefangenen behielt Stalin offenbar als Faustpfand in seinem Gewahrsam, denn er hatte vermutlich noch andere Pläne mit ihnen.
Nach dem Krieg, im Spätsommer-Herbst 1945 entließ er plötzlich tausende Malgre-nous auf einen Schlag, darunter auch 838 Luxemburger. Sie kamen in meheren Transporten von Ende August bis Anfang Oktober 1945 in den Transitlagern bei Valenciennes, Paris, Straßburg und Chalon-sur-Saone an. Darunter befanden sich auch die französischen Angehörige der Waffen SS.
Diese bevorzugte Massenentlassung betraf nicht alle Franzosen in den sowjetischen Lagern, sondern offenbar nur eine genau abgezählte Anzahl. Die Zurückgebliebenen wurden in die Kohlengruben von Karaganda verlegt und viele von ihnen kamen erst wieder 1955 zurück in die Heimat. Die Massenentlassungen 1945 sollen durch Vermittlungen der französischen Kommunisten zustande gekommen sein, aber welche Gegenleistung hatten sie dafür erbracht denn für Sentimentalitäten hatte Stalin sicherlich nichts übrig?
Die Heimkehrer 1945 berichteten in Frankreich von den schlimmen Zuständen in den sowjetischen Lagern, woraufhin die französischen Kommunisten weitere Entlassungen verhinderten um das Ansehen Stalins nicht weiter zu schädigen.

Der "Großmut" Stalins gegenüber den Franzosen in der Wehrmacht und Waffen SS ist sehr verwunderlich, besonders nachdem im Juli 2007 der Sender ARTE die Dokumentation "Kriegsbeute Mensch" ausstrahlte.
Darin erfuhr man in Deutschland zum ersten Mal, dass Stalin die anglo-amerikanischen Kriegsgefangenen welche sich in den deutschen Stalags im Osten befanden nicht befreite, sondern als Geiseln nach Osten verschleppen ließ.
Etwa 25.000 US-Soldaten und ca. 30.000 britische und Commonwealthsoldaten sollen bis heute in den sowjetischen Gulags verschwunden sein. Das Lager Tambov soll schließlich ein Lager für englischsprechende Gefangene gewesen sein.
Auch Eisenhowers Befehl die "Operation Keelhaul", die brutale Auslieferung aller ehemaliger Sowjetbürger (z.B.Vlassov-Armee) an Stalin sofort durchzuführen, konnte die westalliierten Soldaten offenbar nicht mehr retten.

Vor diesem Hintergrund ist es sehr merkwürdig, dass Stalin zehntausende verbündete alliierte Soldaten nach Osten verschleppen ließ und gleichzeitig den französischen Angehörige der Wehrmacht und Waffen SS großzügig die Freiheit schenkte.
Nach der Information von Dr. Serge Cipko wurden bis Ende 1946 82.000 Malgre-nous repatriiert und die anglo-amerikanische Seite bekam nur schwer Einblick in diesen Transfer von Gefangenen.

Was veranlaßte Stalin zu diesem "Großmut" ?
Zuletzt geändert von Zimmer am 25.01.2009, 20:26, insgesamt 2-mal geändert.

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Einweihung der Kriegsgräberstätte Apscheronsk.

Beitragvon Zimmer » 24.10.2008, 20:18

Zur Einweihung der Kriegsgräberstätte Abscheronsk am 6. September 2008 im Kaukasusbebiet sagte der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhahn: "Erinnerung muss gegen Vergessen stehen, geschichtliche Wahrheit gegen Verklärung, Mitleid gegen Gleichgültigkeit"
Er sprach weiter über die Mahnung, die gerade die hören müssen, die sich gegen die schrecklichen Lehren des Krieges stemmen, über die Voraussetzung für Versöhnung, über die Pflicht zur Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit im Umgang mit der Geschichte und den Schicksalen der Kriegstoten.

Dank des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und vielen russischen Helfern hat nun auch mein Großonkel Herbert Hilgert, welcher seit dem 15. Januar 1943 im Kaukasus vermißt ist, auf der Kriegsgräberstätte Abscheronsk einen würdigen Gedenkort gefunden.

Ebenso wünsche ich den Opfern auf dem Ban-Saint-Jean und ihren Angehörigen, dass auch dort eine würdige Begräbnisstätte entsteht und der Ort ihres Todes ein würdiger Ort des Gedenkens wird.

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Möglicher NS-Täter im Fall Ban-Saint-Jean.

Beitragvon Zimmer » 14.01.2009, 10:14

SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Anton Dunckern war 1944 bis zu seiner Gefangennahme durch US-Truppen am 20.November 1944 der Gestapochef in Metz (SSPF Metz), zuständig für Lothringen und die ganze Westmark.

Er hatte die Parteinummer: 315601, und die SS-Nr.:3526
geboren wurde er am 29. Juni 1905 in München und gestorben ist er am 9.Dezember 1985 in München.

Als er am 20. November 1944 gefangen wurde, erkannten die Amerikaner gleich den Stellenwert ihres Gefangenen und General Patton ließ es sich nicht nehmen ihn persönlich über einen Dolmetscher zu verhören.

Für Gerneral Patton war Dunckern das beste Beispiel für einen verhaßten Nazi-Offizier, obwohl Anton Dunckern alle Vorwürfe gegen ihn leugnete. Da Deportationen und Einweisungen in Konzentrationslager von Lothringern und sonstige NS-Verbrechen in Lothringen sicherlich von der Dienststelle des Anton Dunkern angeordnet wurden, drohte General Patton ihm mit der Auslieferung an Frankreich. Die Franzosen würden ihn bestimmt gerne vor ein Gericht stellen und hängen für die NS-Verbrechen in Lothringen.

Ein möglicher Haupttäter für Massenmorde in dem Stalag Johannis-Bannberg-Bolchen / Ban-Saint-Jean befand sich also in alliiertem Gewahrsam und konnte jederzeit zur Veantwortung gezogen werden.
Auch die Briten verhörten Dunckern am 13.April 1945.

Aber seine Geschicht nahm einen anderen merkwürdigen Fortgang.
SS-Brigadegeneral Anton Dunckern befand sich bis 1948 in amerikanischen Generalslagern und wurde schließlich an Frankreich ausgeliefert.
1951 verurteilt ein französisches Kriegsgericht Anton Dunckern wegen Deportation zahlreicher Elsässer zu 20 Jahren Zuchthaus, unter Anrechnung der Kriegsgefangenschaft seit November 1944.
Er wurde nach Verbüßung der halben Haftzeit bereits 1954 entlassen und er lebte und arbeitete schließlich als Rechtsanwalt wieder in München.

So groß konnte der Haß Frankreichs gegen ihn also doch nicht gewesen sein, denn sie behandelten ihn mit ungewöhnlicher Milde. Oder hatte Dunckern interne Kenntnisse die er geschickt nutzen konnte um einer harten Strafe zu entgehen?

Hätte die Anklage wegen dem Massenmord an über 20.000 Kriegsgefangenen im Raume gestanden, hätten die französischen Richter die angewande Milde sicherlich nicht rechtfertigen können.

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Weitere mögliche deutsche Haupttäter.

Beitragvon Zimmer » 20.01.2009, 19:57

Für die im Oktober-November 1945 entdeckten Massengräber und die anschließend verbreiteten Pressemeldungen über entsetzlich Greultaten der Deutschen, z.B. lebendig beerdigen, in den Jahren 1941-1944 wurden also offensichtlich weder der Gestapo noch SS-Dienststellen in Lothringen angelastet, obwohl sogar die New York Times im Oktober 1945 über die Entdeckung des wohl schlimmsten deutschen Lagers in Frankreich berichtete und die französischen Kommunisten für die Greultaten auf dem Ban-Saint-Jean sogar ein eigenes Tribunal forderten.
Da weder Gestapo noch SS dafür verantwortlich gemacht wurde muß man davon ausgehen, daß es sich um kein Konzentrationslager gehandelt hatte.
Es war also tatsächlich ein Kriegsgefangenlager (Stalag) für haupsächlich russische Gefangene unter der Leitung und Verantwortung der Deutschen Wehrmacht.
Nun sollte man annehmen, daß die Verantwortlichen in den Dienststellen der Deutschen Wehrmacht, wegen dem Tod von über 20.000 sowjetischen Gefangen in dem Stalag Johannis-Bannberg-Bolchen vor ein französisches oder alliiertes Gericht gestellt wurden.
Eine Anklage für diesen speziellen Fall gab es aber offensichtlich nie, bis sich 1968 die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg der Sache annahm, mit dem bereits geschilderten Ergebnis.
Naheliegend wäre z.B. eine Anklage gegen Generalmajor Rudolf Stengel gewesen.
Er war Kommandeur der Kriegsgefangenlager im Wehrkreis XII, Wiesbaden, vom 10. Dezember 1943 bis 31.März 1944. Er und seine Vorgänger und Nachfolger waren verantwortlich für die Kriegsgefangenlager im Wehrkreis XII, also auch für die Lager in Lothringen. Nach dem Krieg befand sich Generalmajor Stengel bis 1947 in dem alliierten Generalslager Island Farm Special Camp. Gegen ihn so wie gegen andere Kommandeure der Kriegsgefangenlager im Wehrkreis XII wurde nie Anklage wegen Massenmord erhoben.
Auch deren Vorgesetzter in Berlin, Chef der Amtsgruppe Kriegsgefangenwesen beim Oberkommando der Wehrmacht (OKW) vom 1.April 1944 - Mai 1945, Generalmajor Adolf Westhoff wurde wegen den Massenmorden in dem Stalag Johannis-Bannberg-Bolchen nie zur Verantwortung gezogen.
Merwürdig ist nur, daß der Generalmajor Westhoff am 15.3.1950 eine Liste verfaßte, welche die Belegungszahlen der russischen Gefangenen in den Stalags mit dem Stand vom 1.8.1944 beinhaltete. Die russischen Gefangenen des Wehrkreis XII waren darin aber offenbar von größerem Interesse.
Was veranlaßte einen Generalmajor a.D. 5 Jahre nach Kriegsende sich wieder mit den Belegungszahlen der Stalags zu beschäftigen?
Wollte man ihn für die Massenmorde verantwortlich machen, und er arbeitete an seiner Verteidigung?
Auch die unmittelbar verantwortlichen Kommandeure des Stalag XII F, Forbach, und die Kommandanten des Stalag Johannis-Bannberg-Bolchen wurden nie angeklagt, allerdings offenbar mit einer Ausnahme.
Der letzte Kommandant des Stalag, Hauptmann Schröder, ein ehemaliger Lehrer aus Heidelberg soll am 24.4.1946 in Abwesenheit von dem Militärtribunal in Metz wegen Mordes verurteilt worden sein. Ein Urteil wegen Mordes, ausgerechnet gegen den Mann den sogar französische Zeitzeugen als den gutmütigsten aller Kommandanten beschrieben.
1950 stellte man die Suche nach ihm ein, was einer Aufhebung des Urteils gleich kam. Ab 1960 gab es angeblich wieder Bestrebungen ihn zu finden.
Ob Hauptmann Schröder jemals von den Vorwürfen und dem Urteil gegen ihn etwas erfahren hatte?
Jedenfalls schätzte noch 1968 die französische Behörde, Sous Ministre des Anciens Combattantes et Victims de Guerre, Sevice Sepultures Militaires, die Opferzahl auf dem Ban-Saint-Jean auf etwa 27.000.
Bis dahin müßte eigentlich noch ein Interesse an einer Strafverfolgung der Täter bestanden haben.
Der geistige Bruch mit der Geschichte kam 1980 als der Friedhof eigeebnet wurde und der Gedenkstein für über 22.000 Opfer spurlos verschwand.
Von nun an werden die Vorwürfe wie bereits erwähnt heruntergespielt und plötzlich soll es dort kein böses deutsches Stalag gegeben haben.
Die Spuren des deutschen Stalag Johannis-Bannberg-Bolchen wurden verwischt, daß sogar beim Internationalen Rote Kreuz in Genf keine Informationen darüber vorliegen. Auch viele heutige Historiker haben von diesem Lager noch niemals etwas gehört.
Die Wenigen die sich dieses Ortes erinnern finden kein Gehör oder sie werden als Phantasten abgestempelt.

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Die Geschichte der 1. Stele vom Oktober 1945

Beitragvon Zimmer » 28.01.2009, 00:07

" Für unsere 23.000 toten Kameraden" lautete in kyrillischer Schrift die Inschrift der ersten Stele auf den Massengräbern des Ban-Saint-Jean im Oktober 1945. Die Zeitung "Le Lorrain" berichtete am 31.10.1945 darüber und Dr. Serge Cipko schrieb, dass die New York Times am 31.10.1945 ebenfalls von dieser Stele berichtete.
Auch andere Presseberichte und Zeitzeugen bekundeten, daß diese Stele im Oktober auf den Gräbern des Ban-Saint-Jean stand.
Auch berichteten Überlebenden des Lagers, welche die Stele errichtet hatten von entsetzlichen Dingen. So sollen viele hundert Gefangene lebendig beerdigt worden sein.

Aber wann wurde diese Stele von Kameraden der toten 23.000 und Überlebende des Lagers errichtet?

Die Zeitung, der Courrier de Metz berichtet am 8.11.1945 und am 16.11.1945 über das Lager, aber mit keinem Wort wird das Vorhandensein einer Stele für 23.000 Opfer (Kameraden) erwähnt.
Am 8.11.1945 schrieb der Courrier : Kurz nach unserer Befreiung besuchte eine russische Militärdelegation den Ban-Saint-Jean, auf dem Friedhof waren (augenscheinlich) etwa 6.000 russische Opfer beerdigt.
"Kurz nach unserer Befreiung", das bedeutet die Befreiung von Elsaß-Lothringen etwa Februar 1945, als die letzten deutschen Truppen Frankreich verließen.
Zu diesem Zeitpunkt also gab es noch keine Stele für 23.000 Opfer, sonst hätten sie nicht die Opferzahl mit 6.000 angeben. Auch sonst wurde bei der Besichtigung nichts ungewöhnliches festgestellt.
Von November 1944 bis etwa Februar 1945 betrieb die US-Army das Lazarett Johannis Bannberg (Ban-Saint-Jean) für die von den Deutschen zurückgelassenen kranken russischen Gefangenen weiter bis diese schließlich repariiert wurden.
Diese Russen waren die Überlebenden der deutschen Herrschaft.
Also gab es vom deutschen Abzug im November 1944 bis ca. Ende Februar 1945 keine Stele die von Überlebenden für 23.000 Kameraden errichtet wurde.
Sonst hätte die US-Army und schließlich die Reporter des Courrrier und die sowjetische Delegation spätestens im Februar 1945 die Weltöffentlichkeit über den Massenmord an 23.000 Gefangenen informiert, zumal sich die möglichen Zeitzeugen und Überlebenden (ehem. russische Gefangene) seit November 1944 in amerikanischem Gewahrsam befanden.
Nach Vermutung des Artikels Katchka#6 soll die Stele kuz nach Kriegsende errichtet worden sein, also nach Mai 1945.
Dann hätte also die Stele von Mai 1945 bis Ende Oktober 1945 völlig unbeachtet auf den Massengräber des Ban-Saint-Jean gestanden und Überlebende und Zeitzeugen, welche sogar von lebendigem Beerdigen berichteten fanden absolut kein Gehör, weder bei der US-Army noch bei französischen Stellen.
Dann plötzlich am 30. Oktober 1945 wird die französische Presse und die New York Times darauf aufmerksam und sie berichten über die Stele mit der Aufschrift:
Für unsere 23.000 toten Kameraden.
Nun plötzlich ereifert sich die Presse die Deutschen als die Täter zu brandmarken und eine Untersuchung wurde angekündigt.
In den Novemberausgaben der Zeitungen wurde über die Ausgrabungen berichtet und das Aufinden von etwa 22-23.000 Leichen bekannt gegeben. Die Entrüstung darüber war gewaltig und sogar eine sowjetische Delegation besichtigte am 16. November 1945 das Feld des Grauens.
In den Novemberausgaben der Zeitungen wurde die Stele nicht mehr erwähnt. Die Opferzahl von ca. 22-23.000 soll allein das Ergebnis von Grabungen gewesen sein, an welchen sogar Vertreter des Roten Kreuzes teilgenommen hätten (NY Times 2.November 1945).
Daß es eine Stele und überlebende Zeitzeugen gab, welche ihnen bereits von 23.000 Opfern im Oktober berichteten wird völlig verschwiegen und die Ausgrabungen wurden als sensationelle Entdeckung deutscher Greultaten hingestellt.
Offenbar war die Stele und die Kameraden der 23.000 nach dem 31.Oktober 1945 spurlos verschwunden.
Wo waren diese Zeitzeugen abgeblieben und wer waren diese Kameraden überhaupt?
Wenn diese noch im Oktober 1945 den Reportern als Überlebende noch Bericht erstatteten, dann könnten es eigentlich keine ehemalige russische Gefangene des Stalag Johannis-Bannberg-Bolchen gewesen sein, denn zu diesem Zeitpunkt waren die befreiten russischen Gefangenen schon längst den sowjetischen Repatriierungsbehörden übergeben worden und liefen nicht mehr in Lothringen umher.
Wie groß war eigentlich die Schar der Kameraden, waren es vielleicht 120?
Berichteten sie im Oktober 1945 vielleicht von einem Verbrechen mit dem die Deutschen gar nichts zu tun hatten?

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Die Geschichte der 1.Stele vom Oktober 1945.

Beitragvon Zimmer » 02.02.2009, 20:44

Die New York Times berichtete in ihrer Ausgabe vom 2.November 1945, daß 23.000 Leichen gefunden wurden.
Deutsche Kriegsgefangen arbeiten in 3 Arbeitsschichten um die Leichen zu bergen.

Am 30 Oktober erfuhr zum ersten Mal die Öffentlichkeit von den Massengräbern mit dem Gedenkstein für 23.000 tote Kameraden. Am 2. November war man gerade erst dabei die Massengräber zu öffnen, und man verkündete bereits den Fund von 23.000 Opfern deutscher Greultaten.
Ein gesichertes Grabungsergebnis konnte zu diesem Zeitpunkt nicht vorgelegen haben, man stützte sich alleine auf die Angaben auf der Stele.
Die Zahl von 23.000 Toten wurde also offenbar kritiklos übernommen bevor der Nachweis der Richtigkeit erbracht werden konnte.

Schließlich sollen die Grabungen, welche sich vermutlich bis Mitte November 1945 hinzogen auch schätzungsweise diese Opferzahl bestätigt haben.
Eine völlige Ausgrabung der Opfer hatte aber offenbar nie stattgefunden.

Die Opferzahl war also schon bekannt, bevor es zu der sensationellen Entdeckung der Massengräber kam und niemand zweifelte sie an.
Die Stele allerdings war, wie bereits berichtet, offenbar schon kurz nach der Entdeckung verschwunden.

Wenn alles unwidersprüchlich gegen die Deutsche sprach, warum vergas die französische Presse und die New York Times die Sache schon bald wieder?
Am 31. Oktober 1945 schrieb die New York Times, daß mit den Massengräbern auf dem Ban-Saint-Jean wohl das schlimmste Lager (der Deutschen) in Frankreich entdeckt wurde.

Alle Fragen zu dem Fall Ban-Saint-Jean sind bis heute unbeantwortet geblieben.

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The Mystery of Ban-Saint-Jean Affair

Beitragvon Zimmer » 11.02.2009, 20:17

Um die bis heute ungeklärten Entdeckungen und Merkwürdigkeiten in der Ban-Saint-Jean Angelegenheit zu verdeutlichen,
möchte ich auf folgende Links der Moosburgseite hinweisen:

1. New York Times 31.Oktober 1945

http://www.moosburg.org/info/stalag/bil ... 12fz72.jpg

2. New York Times 02.November 1945

http://www.moosburg.org/info/stalag/bil ... 12fz73.jpg

3. Dr. Serge Cipko; Sacred Ground : The Liberation of Alsace-Lorraine 1944-46 (Auszug)

http://www.moosburg.org/info/stalag/bil ... 12fz74.jpg

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Die killing fields in Slowenien

Beitragvon Zimmer » 11.03.2009, 12:10


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Geschichtsaufklärung kann nicht die Aufgabe des Spiegel sein

Beitragvon Zimmer » 28.05.2009, 21:31

Hin und wieder erscheinen im Spiegel interessante Artikel über die deutsche Geschichte, so zuletzt im Magazin Nr. 21 vom 18.05.09.
In diesem Artikel klärt der Spiegel seine Leser darüber auf, dass Komplizen in ganz Europa Hitler beim Judenmord halfen.
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Dass sich der Spiegel als Geschichtsaufklärer betätigt ist aber eigentlich sonderbar.

Denn im Fall Ban-Saint-Jean erklärte der Spiegel im Juli 2003, dass es für ihn sicher ist, dass die Deutsche Wehrmacht den Tod von den Kriegsgefangenen (ca.22.000 ) im Lager Ban-Saint-Jean zu verantworten hatte.
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Der gleichen Meinung war auch Dr. Borger von der Zentralen Stelle der Justizverwaltung in Ludwigsburg.
Schließlich meinte auch der Spiegel, dass dieses Massaker historisch genauer untersucht werden sollte, falls dies noch nicht geschehen ist.
Sicherlich hatte der Spiegel nach kurzer Recherche festgestellt, dass dieses Massaker noch niemals genauer untersucht wurde.
Aber eine Geschichtsaufklärung kann nach Aussage der Redaktion nicht Aufgabe des Spiegels sein , sondern müsse die Geschichtswissenschaft leisten.
Fakt ist, der Spiegel und die Zentrale Stelle der Justizverwaltung Ludwigsburg wußten bereits mehr als 2 Monate vor der ukrainischen Gedenkfeier auf dem Ban-Saint-Jean am 21 September 2003 von dem Vorwurf des Massenmordes gegen die Deutsche Wehrmacht und sie teilten sogar diese Ansicht.
Aber keiner läst sich auf der Gedenkfeier sehen oder unterstützt das Bestreben der Ukrainer in Frankreich das Verbrechen öffentlich zu machen.
Statt dessen erklärt sich der Spiegel für nicht zuständig, denn Geschichtsaufklärung kann nicht Sache des Spiegel sein.
Aber offenbar gilt diese Enthaltsamkeit nur für den Fall Ban-Saint-Jean, denn sonst beschäftigt sich der Spiegel durchaus mit der düsteren deutschen Vergangenheit und berichtet natürlich auch über deutsche Verbrechen.

Das angeblich größte deutsche Verbrechen in Westeuropa, welches bis heute noch nicht dokumentiert ist, interessiert den Spiegel nicht und er verweist auf die Geschichtswissenschaft als zuständig.
Die Geschichtswissenschaft wiederum meidet ebenfalls den Fall Ban-Saint-Jean wie der Teufel das Weihwasser, Aufklärung in diesem Fall ist offenbar auch nicht Aufgabe der Geschichtswissenschaft.
Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass wenigstens die Zentrale Stelle der Justizverwaltung Ludwigsburg, als zuständige Behörde, seit Juli 2003 in der Sache eifrig ermittelt.

Zimmer
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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 21.07.2009, 23:42

Französische Internetseite über die Gedenkfeier auf dem Ban-Saint-Jean September 2007.
Durch klick auf "album", kann man sich alle Bilder ansehen.

http://www.hestroff.com/article-34077717.html

oder direkt:

http://www.hestroff.com/album-1426282.html

Zimmer
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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 10.09.2009, 17:25

Gedenkfeier für die Opfer der Lager Ban-Saint-Jean und Boulay,(Johannis-Bannberg-Bolchen und Lager Bolchen) am 13.September 2009.

9.00 Messe in der Kirche in Momerstroff
10.00 in dem Lager Ban-Saint-Jean
1045 russ. / ukrainischer Friedhof Boulay
11.30 Zusammenkunft in Boulay

http://www.hestroff.com/article-35894714.html

Hiermit fordere ich die offizielle Geschichtsschreibung und die selbsternannten Geschichtsaufklärer und Detektive der Geschichte erneut auf, sich dort am Sonntag 13. September 2009 einzufinden und sich mit der Geschichte der Lager zu befassen.

Feigheit vor der Wahrheit ist keine Ausrede!


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