Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Bild Stalag VII A Moosburg und andere Kriegsgefangenenlager
Bild Stalag VII A Moosburg and other POW camps
Bild Stalag VII A Moosburg et autres camps de prisonniers de guerre

Moderator: Jordi

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 13.09.2009, 21:04

Bilder der Gedenkfeier 13.09.2009

http://membres.lycos.fr/campdebansaintjean/index1.htm

Unter der Rubrik: Association Franco-Ukainienne

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 15.09.2009, 16:42

Weitere Bilder der Gedenkfeier vom 13. September 2009 :

http://www.hestroff.com/archive-9-13-2009.html

Klick auf "Album" oder direkt:

http://www.hestroff.com/2-album-1461171.html

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 01.10.2009, 11:34

Gedenkfeier 13.09.2009

Auf den Bildern der Gedenkfeier sieht man außer dem ukrainischen Botschafter und dem Militärattachee der Ukraine auf Seite 8 Bild 125,126,127 und auf der Seite 12 Bild 180,181 eine Frau beim Niederlegen von Blumengebinden.
Diese Frau gehört offenbar nicht zu der Delegation der Ukrainer und auch nicht zu der französischen Delegation.
Unter den Bildern steht: Natalia-Conseil-Europe

Nach meinen Informationen handelt es sich bei dieser Frau um Natalia Narochnitskaya, Leiterin des russischen Büros des Institut für Demokratie und Zusammenarbeit in Paris. Seit August 2009 ist sie ein Mitglied der "Historical Truth Commission"
(Kommission zur Wahrheitsfindung)

Sie ist in Russland eine bekannte Persönlichkeit und war auch ein Mitglied der Duma. Sie ist auch eine Historikerin und kremlfreundlich eingestellt.

Was macht eine bekannte russische Persönlichkeit in einem ehemaligen Lager, das die Welt vergessen hat?
Blumengebinde wurden auch von Frau Narochnitskaya nur für die ukrainischen Opfer niedergelegt. Die sowjetischen Grabsteine auf dem Friedhof in Boulay fanden keine Beachtung, während man das Steinkreuz für die ukrainischen Opfer mit Blumen überhäufte.

Merkwürdiger Weise waren auch keine deutschen Vertreter geladen, obwohl es sich doch angeblich um deutsche Greultaten gehandelt hatte.
Deutsche Politiker wären doch gerne bereit gewesen sich in Demut für diese Verbrechen zu entschuldigen, aber sie wurden nicht geladen.
Damit verzichtet man auch auf eine eventuelle millionenschwere Wiedergutmachung aus Deutschland.

Es wäre nun einmal an der Zeit, dass Frankreich, die Ukraine und Russland der Weltöffentlichkeit erklärt was auf dem Ban-Saint-Jean und in Boulay tatsächlich geschehen war.

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 07.10.2009, 21:34

Reporter des saarländischen Rundfunks besuchten kürzlich den Ban-Saint-Jean, auch genannt "die Geisterstadt Boulay" und sie trafen sich mit Mitgliedern der AFU.
Ihr Reisebericht ist eine ungeheuerliche Anklage gegen die Deutsche Wehrmacht.
Es sollen 300.000 Gefangene durch das Lager Ban-Saint-Jean, Johannis-Bannberg-Bolchen geschleust worden sein, wovon Zehntausende ermordet wurden.
http://www.sr-online.de/fernsehen/2246/970025-4.html

Wenn die AFU und die Reporter des SR diesen Unsinn tatsächlich glauben, so ist es ihre Pflicht die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung in Ludwigsburg über diesen Fall zu informieren und um Aufklärung zu bitten.
Es wird in diesem Fall Massenmord angeklagt und jeder der es unterläst die zuständige Behörde zu unterrichten, macht sich der Strafvereitelung schuldig.

Da die Zentrale Stelle in Ludwigsburg schon seit Jahrzehnten über die Vorwüfen aus Frankreich unterrichtet ist und der Fall Ban-Saint-Jean unter dem Aktenzeichen
319 AR 702/05 geführt wird, ist es für AFU und SR-Reporter sehr einfach die Staatsanwaltschaft in Ludwigsburg auf diesen Fall hin anzusprechen.

Aber genau diesen offiziellen Weg ein Verbrechen aufzuklären meidet die AFU schon seit Jahren, stattdessen verbreitet sie haltlose Vorwürfe gegen die Deutschen und niemand wundert sich offenbar darüber, dass der französische Staat und die französische Öffentlichkeit davon nichts mehr wissen will.
Auch das Aufstellen eines Gedenksteines oder das Wiederherstellen des Ukrainerfriedhofes wird ihnen vom französischen Staat verwert.

Aber auch die deutsche Regierung und Öffentlichkeit meidet den Fall Ban-Saint-Jean wie der Teufel das Weihwasser. Merwürdig ist es daher schon, dass sich SR-Reporter auf einen Tanz mit dem Teufel einlassen.

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 10.10.2009, 19:45

Ban-Saint-Jean ein gigantisches Nazi-Lager?

Herr Gabriel Becker und die AFU bezeichneten in dem genannten Filmbeitrag den Ban-Saint-Jean pauschal als ein Nazi-Lager, über das 300.000 Gefangene geschleust wurden, von denen Zehntausende auf dem Ban-Saint-Jean umgekommen waren.
Zehntausende von Opfer soll es also ausschließlich an diesem Ort gegeben haben.

Um die Größenordnung dieser Aussage zu verdeutlichen, möchte ich dem deutsche Konzentrationslager gegenüberstellen, welche historisch verbrieft sind.

Beginnen wir einmal mit dem einzig bekannten Konzentrationslager in Frankreich, Natzweiler-Struthof mit seinen unzähligen Arbeitskommandos fernab des Stammlagers im Elsaß. Von 1941-44 durchliefen ca. 52.000 Gefangene das ganze Lagersystem, wobei ca. 17.000 Gefangene tatsächlich über diese Jahre im Stammlager Natzweiler waren. Die Opferzahl ist allerdings mit etwa 20.000 im gesamten Lagersystem sehr hoch.

Konzentrationslager Buchenwald, von 1937-45,mit Außenlager ca. 250.000 Menschen aus ganz Europa, etwa 56.000 Opfer. Bis 1950 weitere 7.000 Opfer in dem nun sowjetischen Speziallager.

Konzentrationslager Dachau, von 1933-45,mit Außenlager ca. 200.000 Menschen aus ganz Europa.

Konzentrationsalager Sachsenhausen, mit Außenlager ca. 200.000 Menschen aus ganz Europa

u.s.w.

An Hand dieser Vergleichszahlen müßte der Ban-Saint-Jean eine riesige Fläche, übersäht mit Häftlingsbaracken gehabt haben. Ein solcher Lagerkomplex blieb dem Internationalen Roten Kreuz in Genf und der Weltöffentlichkeit verborgen?
Die alliierte Lufaufklärung machte davon keine Bilder und die einziehenden US-Amerikaner bezeichneten es lediglich als Johannis Bannberg Hospital?
Waren die Alliierten blind oder vertuscht Frankreich und die Alliierten das größte Nazi-Lager der Deutschen in Frankreich vor der Weltöffentlichkeit absichtlich, um Deutschland zu schonen?
Wer das Nazi-Lager Ban-Saint-Jean besuchen will zahlt dafür 138,- Euro Strafe, während man Busladungen von Schüler und Touristen nach Natzweiler bringt?

Dies alles stinkt doch zum Himmel, hier werden doch nur eventuelle deutsche Verbrechen vertuscht, damit eine noch größere Schweinerei der Alliierten nicht an das Tageslicht kommt. Und die AFU will diese Schweinerei nachträglich den Deutschen anhängen.

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 05.12.2009, 16:39

Der Fall Ban-Saint-Jean und die Reaktion unserer ehrbaren Gesellschaft:

http://www.kab-besucherdienst.de/kap/bilder/affen.jpg



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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 25.08.2010, 11:02

Gedenkfeier auf dem Ban-Saint-Jean am 12.September 2010

http://www.hestroff.com/article-manifes ... 96374.html

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 07.09.2010, 09:30

" The Ukrainian Weekly" eine Wochenzeitschrift der Ukrainian National Association für die USA und Nordamerika berrichtete 1992 in ihrer 19. Ausgabe von dem,
"Ban-Saint-Jean concentration camp near Boulay in Lorrain" und über das Massenabschlachten von 22.000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die meisten davon , wenn nicht alle Ukrainer.

"This episode is noteworthy for a lack of attention and subsequent publicity accorded to it and must remain a mystery as the WWII commemorations progress, until the day it is rescued from oblivion."

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 14.09.2010, 09:11

Bilder der Gedenkfeier am 12. September 2010

http://www.hestroff.com/categorie-11598333.html

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 23.09.2010, 19:28

Wer hat nähere Informationen zu dem De Gaulle-Stalin-Pakt vom Dezember 1944 und einem Zusatzabkommen vom Juni 1945 ?
Jegliche Information ist von Interesse.

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 30.10.2010, 10:56

"Junge Freiheit"- Wochenzeitung aus Berlin,
aktuelle Ausgabe 44/10, 29.10.10
Artikel:

Die verschwundene Armee.
Gab es in Lothringen 1945 einen Massenmord an ukrainischen Gefangenen?
Von Björn Schumacher

http://www.moosburg.org/info/stalag/bil ... 12fz81.jpg
Zuletzt geändert von Zimmer am 07.11.2010, 08:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 06.11.2010, 10:16

Rückzug und Gefangennahme der 1.Division der Ukrainischen National Armee Mai 1945.
Neuester Stand der Personalstärken.

Rückzug von 20.000 Ukrainern über Judenburg, Tamsweg zum Tauernpass mit Ziel Radstadt. Am 10.Mai 1945 Sperrung des Zuganges zum Tauernpasses bei Mauterndorf, ukrainische Armee wird somit geteilt. Die Marschkolonnen stauen sich nun vor der Sperre des Passes und die Marschkolonnen hinter der Sperre, vorm Tauernpass fließen ab zur Sammlung im Raum Radstadt.General Schandruk befindet sich in Radstadt bei den Amerikanern und der Divisions-Gefechtsstand in St. Andrä, nahe Tamsweg. Briten weisen den zurückgebliebenen ca. 9.716 Ukrainern bei Tamsweg ein Feld zur Sammlung an. Bei den Ukrainern in Tamsweg soll es sich ausschließlich um Angehörige des Trosses gehandelt haben (Heike S.239). Briten erklären der Divisionsführung, dass sie sich um die Teile im Raum Radstadt nicht mehr zu kümmern haben, sie sind dort in amerikanischem Gewahrsam (ca. 10.284 -Ukrainer).
Die ca 9.716 Ukrainer vom Sammlungsraum Tamsweg wurden zur Sammlung in den Raum Spittal an der Drau gebracht. Erneut werden dort etwa 1.200 Ukrainer ausgesondert, welche sich über den Tappenkarpass in das nördlich gelegene Wagrein zu den US-Truppen durchschlagen müssen. Dabei kam eine unbestimmte Anzahl von Ukrainern im Hochgebirge zu Tode. Schließlich erreichten 1.188 Ukrainer (76 Offizire und 1.112 Mann) Wagrein und wurden am 3.Juni 1945 in US-Gewahrsam genommen. Somit befanden sich nun ca. 11.472 Ukrainer nördlich des Tauernpasses in US-Gewahrsam.
Die in Spittal verbliebenen ca.8.528 Ukrainer wurden schließlich nach Rimini in Oberitalien transportiert. Von diesen gelangten schließlich 7.100 nach Großbritannien und nach Übersee.

2.Teil der Tragödie folgt:
-Über Alpen und Donau in den Tod-

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Re: Stalag XII G Johannis-Bannberg-Bolchen

Beitragvon Zimmer » 29.12.2010, 23:22

Aus dem Archiv der "Jungen Freiheit":

http://www.jf-archiv.de/archiv10/201044102960.htm


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