Webseitenerstellung

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Moderator: mane

alex
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Webseitenerstellung

Beitragvon alex » 30.09.2008, 08:38

[email protected]

Wer sich mit den Gedanken beschäftigt, eine Webseite zu erstellen
und auch gerne Dinge wie Newsletter oder Bildergallerien einbinden möchte,
dem sei ans Herz gelegt sich mal ein Contentmanagement anzusehen.

Wer nun an CMS Dinosaurier wie Typo3 oder Drupal bzw. Mambo denkt und seufzend das ist zu kompliziert und zu umfangreich stöhnt.
Den kann ich beruhigen.
Ich habe Alternativen die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.

Für alle die in PHP und HTML, CSS nicht bewandert sind, bietet sich
das PHPcomasy an.
Keine Adminoberflächen mit unüberschaubaren Einstellungen und Modulen.
Sondern ein kleines aber feines Menü in dem ihr alle Notwendigen Informationen zum erstellen eurer Seiten findet.
PHPcomasy ist Freeware und steht unter GPL,
Ein OnlineDemo findet ihr unter:
http://www.phpcomasy.com/index.php?id=15
Dort könnt ihr ohne Installation euch im System umsehen.
Zu empfehlen für kleinere Seiten, wie Portfolio, Bildergallerie.
Einfacher gehts nicht. Ich selbst benutze es schon lange um kleinere Webseiten mit News und Gallerien zu erstellen, die es den unbedarften Anwender ermöglicht ohne Programmierkenntnisse seine Seiten zu verwalten.

Für die die es etwas ausführlicher haben möchten und denen es wichtig ist, seine bereits erstellten Seiten oder fertige Vorlagen in ein CMS umzuwandeln dem sei CMSmade Simple empfohlen.
Durch Smarty wird das Importieren fertiger Layouts zum Kinderspiel.
Wer in HTML, CSS bewandert ist, kann direkt in der Adminoberfläche jede noch so kleine Tuning Schraube drehen.
Dabei keine Angst, dass ihr mit unnötigen Ballast erschlagen wird, man denke nur an Drupal oder Typo !!
Klein fein aber unbegrenzte Möglichkeiten.
http://www.cmsmadesimple.de/
und wer gleich seine Webvorlage anpassen möchte findet ein kleines Video unter
http://cmsmadesimple.org/uploads/media/mint_chocolate.htm

Beide CMS haben ein sehr gutes Forum, in dem kaum Fragen offenbleiben.
Benötigt wird neben Speicherplatz der Webseite auch eine Datenbank (SQL) wie bei fast jedem CMS.

Wers ohne Datenbank haben möchte, zum Schluss noch ein Tipp.
http://power-site.org/
Power CMS ist ein abkömmling von cmsms und benötigt keine Datenbank.
Allerdings gehen so auch alle Vorteile verloren was wiederum HTML und CSS Wissen von nöten macht.

Wer mehr Infos braucht oder etwas Hilfe, kann sich gerne hier im Forum melden.

Gruß axl

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Re: Webseitenerstellung

Beitragvon [email protected] » 04.12.2009, 16:52

Ich kann nur den Websitebaker oder Citrus CMS empfehlen.

Mfg

Joseph

schani
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Warum ich TYPO3 einsetze

Beitragvon schani » 25.06.2010, 14:15

Hallo zusammen,

Wie schon Alex oben schreibt sind CMS Systeme wie Typo3 oder Drupal bzw. Mambo Dinosaurier. Dies sollte aber positiv verstanden werden.
Mittlerweile führt kaum mehr ein Weg an CMS Systemen für eine Webseite vorbei. Es gibt nur noch wenige Gründe eine Seite nicht mit einem CMS zu erstellen. Der Kostenfaktor spiel dabei keine Rolle. Das Internet hat sich in den letzten Jahren so rasch entwickelt, das die verwendeten Technologien "vernünftig" nur durch ein CMS verwaltet und gepflegt werden kann.

"Eine Webseite muss mittleiweile mehr in das Internet eingebunden werden!"


Was versteht man darunter?
    - Aufbau der Seite nach semantischen Regeln
    - Seite muss gut von Suchmaschinen gelesen werden können.
    - Seite muss in Soziale Netwerke integriert werden können.
    - Neu Inhalten müssen automatisch an Google, Facebook, RSS Verzeichnisse übertragen werden.
    - Interaktion mit dem Besucher muss aufgebaut werden.
    - Seiten müssen technisch einwandfrei sein
Vor einigen Jahren was das alles noch kein Thema. Es reichte aus seine private Homepage, Vereinsseite oder Firmenwebseite per Frontpage, Netfusion, GoLive oder Dreamweaver zu erstellen und die Datein auf seinem Webspace abzulegen. Neue Dienste wie Google Sitemaps, News Pings oder RSS Feeds können so aber nicht mehr verwaltet werden. Und wenn man es trotzdem macht wird es irgendwann so unübersichtlich und nicht nachvollziehbar für andere Personen.
CMS Systeme übernehmen diesen Part. So ist es auch möglich die Seite von anderen Personen weiter pflegen zu lassen. Das Know How über die Technik übernimmt das System.

"Ist das nicht alles kompliziert und kann man sich drauf verlassen?"
Kann man sich drauf verlassen? JA.
Ist es kompliziert - Das kommt drauf an.
Wenn man einen Dinosaurier richtig einrichtet ist es später für die Person die die Seite verwaltet und neue Inhalte anlegt oder ändert, einfacher als in Dreamweaver und Co.
Jeder der mit Outlook eine Email schreiben und versenden kann, kann auch in TYPO3 oder Drupal eine Seite anlegen und bearbeiten.
Für den Webentwicklung ist Erfahrung im Umgang mit dem System Voraussetzung. Es ist nicht möglich sich mal schnell als Hobby nebenbei in ein solches System einzuarbeiten. Dazu sind die Dinosaurier einfach zu umfangreich und man benötigt einiges an Hintergrundwissen dazu. Dafür bieten Sie aber auch Möglichkeiten bei der Pflege des Inhalts die in anderen Systemen nicht gegeben sind.

Warum ich TYPO3 einsetze
Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich mit dem erstellen von Webseiten. Wobei der Anfang um 1990 herum noch mehr auf dem Schwerpunkt Mailboxen, Netzwerke usw. lag. Erst 1992 kam dann das WWW so richtig in fahrt. Die ersten Seiten wurden noch per Text Editor erstellt, da es noch keine Web Editoren gab. Schnell wurden größere Seiten unübersichtlich zu verwalten. Erst um 2000 kamen die ersten CMS Systeme auf und ich habe mich detailiert damit befasst um die richtige Lösung für mein Anforderungen zu finden. Die mussten aber damals auch erst gefunden und definiert werden und deshalb habe ich einen CMS Maraton begonnen der erst 2005 zum Ziel kam.
Bis dahin hatte ich mich in PHPNuke, phpwcms, Notepad, wordpress, Mambo, Joomla, TYPO3, Drupal und einige andere eingearbeitet und Seiten erstellt. Als Resultat über die Jahre und Erfahrungen mit den verschiedenen Systemen bin ich schließlich bei TYPO3 hängen geblieben.
Hier die Gründe:
    - TYPO3 ist ein Enterprise System und genügt auch Hohen Ansprüchen.
    - Grenzen noch oben sind nicht zu erkennen und werden immer aktuell erweitert.
    - Hohe Systemstabilität ist gewährleistet.
    - Starkes und qualifiziertes Entwicklerteam
    - Sehr gute Grundstruktur.
    - Starke europäische und deutsche Comunity
    - * Leichte Updates und Upgrades möglich
    - Kein Krieg in der Comunity - einheitliche Vorstellungen
    - Erweiterungsmöglichkeiten sind enorm
    - Sicherheit ist enorm
    - Gute Import und Export Möglichkeiten
Wichtig ist mir immer die einfache Upgrademöglichkeit eines Systems. Oder auch die Möglichkeit schnell eine Seite auf einen anderen Server zu übernehmen.
Es ist sehr schwer ein Wordpress oder Joomla Projekt von einer älteren Version auf die Neuste zu bringen. Bei einigen Systemen ist das fast unmöglich.
Bei TYPO3 dauert es ca. 5-10 Minuten um eine Installation von 2003 auf den heutigen Stand zu bringen.
Systeme aktuell zu halten ist überlebenswichtig um sich vor Sicherheitlöchern zu schützen die immer wieder ausgenutzt werden können.
Aber auch die Weiterentwicklung und die Anpassung an eigene Anforderungen mit Hilfe von TYPO3 ist umfangreich. Setzt man auf die integrierten mechanissmen der Enwicklung, ist man in Sachen Sicherheit immer mit dabei. Andere Systeme wie Wordpress oder Joomla bieten dies nur eingeschränkt.
Das Niveu der Entwickler scheint mir auch deutlich höher zu sein. Es fließt nicht jeder Schnick Schnack sofort mit ein, aber wenn sich Techniken etabliert haben, werden sie solide integriert. Das ganze gegenteil ist Joomla. Die Enwicklung des Systems ist seit 10 Jahren immer konstant vorangeschritten ohne das sich die Entwickler zerstritten, zurückgetreten oder abgespalten haben. Nagativbeispiele dafür sind PHP-Nuke, Mambo, Joomla uvm. Bei TYPO3 gibt es besonders in Deutschland eine starke Comunity die sich ständig treffen und Erfahrungen austauschen.

Wo sehe ich die derzeit wichtigen Systeme im Markt

Joomla
Joomla ist mit Sicherheit das bekannteste und häufigst eingesetzte System weltweit. Dadurch wird es von der privaten Webseite bis zu Mittelständigen Berieben eingesetzt. Beliebt ist es auch wegen der einfachen integration von Templates. Tausende Templates lassen sich meist kostenlos aus dem Netz ziehen und bieten schon eine ansprechend Designte Webseite als Augangspunkt. http://www.joomla.org/

Mambo
Mambo ist der Vorläufer von Joomla, das sich vor ein paar Jahren daraus abgespalten hat. Es spielt heute kaum mehr eine Rolle. http://www.mamboserver.com/

Wordpress
WP ist ein Blog System das speziell im Blogbereich eingesetzt wird, aber mittlerweile durch Erweiterungen auch als "normales" CMS verwendung findet. Für "nur" Blogs ist es die Erste Wahl. Als CMS würde ich es nicht einsetzten. http://www.wordpress.org

Magento
Magento ist ein sehr Leistungsfähiges ShopSystem das es seit ca. 2 Jahren gibt. Als reines Shopsystem ist es meine Erste Wahl. Es läuft dem veralteten XTCommerce gerade den Rang ab. http://www.magentocommerce.com/de/

Drupal
Der erste Dinosaurier ist ein typisches CMS der ersten Stunde und wir neben den komerziellen System wie z.B. Reddot sehr oft in den USA und GB eingesetzt. Durch Erweiterungen kann es auf alle Anforderungen angepasst werden und wird kontinuierlich weiterentwickelt, sehr stabil und sicher.http://drupal.org/

TYPO3
TYPO3 ist mit Drupal einzuordnen und kann sehr stark erweitert werden. So gibt es eine lange Liste an Top Webseiten die sehr aufwendige branchenspezifische Lösungen mit TYPO3 erstellt haben. http://www.typo3.com

Meine Aufführung bezieht sich hier nur auf wichtige OpenSource Systeme. Daneben gibt es Tausende komerzielle Lösungen am Markt, die aber nicht umbedingt besser sein müssen. Bei kommerziellen Systemen steht Haftung und Service für Firmen im Vordergrund. Dies wird aber auch für TYPO3 von Agenturen geboten und ist kein Grund mehr OpenSource nicht im kommerziellen Bereich einzusetzen.
Die von Alex aufgeführen Systeme kenne ich zu wenig um mir eine Meinung zu bilden. Aber sicher gibt es einige gute Systeme neben den aufgeführten. Gute Systeme müssen sich aber immer einige Jahre bewähren um bekannt zu werden. Dann werden Sie auch eingesetzt.

Für Fragen und Anregungen stehe ich natürlich gerene zu Verfügung.

Christian Leicht

Schiefer
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Re: Webseitenerstellung

Beitragvon Schiefer » 22.08.2011, 11:19

Ich würde den 1&1 Homepage Creator preferieren!

mane
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Re: Webseitenerstellung

Beitragvon mane » 23.08.2011, 07:12

Beim Bürgernetz Weihenstephan e.V. empfehlen und setzen wir erfolgreich das CMS WebsitBaker ein. Ist Free ware und relativ leicht in Griff zu bekommen.
Servus
Servus

Wehborg
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Re: Webseitenerstellung

Beitragvon Wehborg » 02.04.2014, 09:36

Ich bin auch mit Wordpress immer ganz gut klar gekommen. Ist aber natürlich auch alles ne Gewohnheitssache!
"Houston - wir haben ein Problem"


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